Berichte

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Datumsangaben beziehen sich auf die Veröffentlichung, nicht auf das Datum des Ereignisses!




TV Leichlingen siegt beim Eschhöfer Faustballturni


16.10.2017
Beim diesjährigen Faustball-Hallenturnier des TV Eschhofen konnte sich der TV Leichlingen den Turniersieg, nach einem spannenden Finale gegen das Heim-Team, sichern.

Zwölf Teams starteten am Samstag um 12 Uhr parallel in zwei Gruppen in der Sporthalle der Tilemannschule und der Sporthalle in Eschhofen. Zwischen 12 und 17 Uhr fanden in jeder Gruppe 15 Vorrundenspiele statt. In der Gruppe A qualifizierten sich der TV Leichlingen, der TUS Frammersbach und der TV Rendel II für die Hauptrunde. Der TV Dörnberg, der TV Oberhausen und der TVE I kamen in der Gruppe B weiter. Für die „Zweite“ und „Dritte“ des TV Eschhofen war nach der Vorrunde leider Schluss. Trainer Chris Weber konnte mit der spielerischen Leistung seines Teams in der Vorrunde aber überhaupt nicht zufrieden sein.

Mit einer ordentlichen Leistungssteigerung schaffte der TVE I einen souveränen Sieg gegen die Männer aus Frammersbach und zog somit ins Halbfinale ein. Im anschließenden Halbfinale hatte man jetzt weniger Mühe gegen die Freunde aus Dörnberg, als noch in der Vorrunde. Wie schon im letzten Jahr schaffte die „Erste“ der Eschhöfer den Sprung ins Finale. Der Finalgegner wurde im zweiten Halbfinale zwischen dem TV Oberhausen und dem TV Leichlingen ausgespielt. Die Bundesligamannschaft aus Leichlingen erreichte im Tie-Break das Finale.

Im Finale wehrte sich die TVE-Fünf mit allen Kräften, musste aber beide Sätze knapp mit 11:9 an den TVL abgeben. Vor allem nach der tollen Endrunde werden sich die Eschhöfer Faustball-Fans jetzt schon auf die kommenden Zweitligapartien freuen.

Tobias Jung




Dieburgs M35 erringt Platz 8 bei der DM



19.09.2017

Für die Hessen startete am Wochenende die Deutsche Meisterschaft der Senioren 35 im nah gelegen Wiesenthal. Endlich hatte der TVD den Vorteil, mal keine 1000 Km am Wochenende zu fahren, sondern ganz gemütlich anzureisen. Man war aus Sicht der Hessen gespannt, wie es laufen wird bei der DM, da im Vorfeld durch Krankheit und privaten Terminen, die Vorbereitung doch recht schleppend verlaufen ist. Richtig vorbereitet waren somit gerade mal vier Spieler und beim Rest musste man die Leistung vor Ort bestimmen.

Am Samstag wurde in zwei 5er-Gruppen gespielt, um hier die besten drei zu ermitteln, die dann am Sontag weiterhin um den Titel kämpfen. Die Dieburger hatten leider in diesem Jahr nicht das Losglück und wurden in die „Todesgruppe“ gelost. Mit Offenburg, Essel, Vaihingen und Bademeusel, hatte man nur Topvereine in der Gruppe, was man später auch am Ergebnis feststellen konnte.

Im ersten Spiel am Samstag hieß der Gegner, FBC Offenburg. Bei noch nassen Verhältnissen auf dem Platz startete der TV Dieburg sehr gut in das Match. In einem umkämpfen Spiel, mussten die Hessen am Ende nur knapp mit 8:11 und 12:10 den Platz verlassen.

Im zweiten Spiel gegen den TSV Essel gab es ein ähnliches Bild. Mit einer sehr guten und kämpferischen Leistung, spielten die Hessen das, was sie momentan leisten können. Auch dieses Spiel ging mit 6:11 und 9:11 nach recht knapp, aber verdient an Essel.

Im dritten Spiel hieß der gegen Bademeusel. Hier hatte man in den letzten Jahren immer wieder Probleme, das kompakt stehende Team zu besiegen. Fast alle Partien gingen hier an die Freunde aus Bademeusel. Dies sollte sich auch bei dieser DM nicht ändern. Im wohl schlechtesten Spiel des TVD an diesem Wochenende, ergaben sich die Hessen mit einem 7:11 und 4:11.

Der letzte Gegner an diesem Tag, war der NLV Vaihingen. Das Team, das schon Deutscher Meister war und auch bei jeder DM Anwärter auf diesen Titel ist, verhieß nichts Gutes. Die Hessen konnten zwar ihre Leistung wieder steigern, aber für dieses Top Team reicht es nicht. Mit 5:11 und 7:11 ging das Spiel nach Vaihingen und somit stand fest, dass der TVD, ohne Satzgewinn, den letzten Platz in der Gruppe belegte.

Klar war die Enttäuschung nach der Vorrunde groß beim TV Dieburg, aber man konnte schon am ersten Tag gut erkennen, wer bei der Vorbereitung gefehlt hat und wer nicht. Deshalb musste man mit dem Abschneiden in der Gruppenphase zufrieden sein, da man wenigsten bei den Teams mithalten konnte und nicht ganz vom Platz weggeschossen wurde.

Am Sonntag durften die Dieburger dann früh aus den Federn, da um 9:00 Uhr das erste Spiel für die Hessen angesetzt war. Der Gegner war der 4. Platzierte der anderen Gruppe. Dies war das Team aus Wiemersdorf.
Erneut hatten die Teams nasse Bodenverhältnisse, die dem TVD aber an diesem Tag in die Karten spielten. Mit einem klaren und ungefährdeten 11:5 und 11:2 Sieg, zeigten sich die Hessen sicher aus der Abwehr heraus und auch im Angriff konnten immer wieder tolle Punkte gesetzt werden.

Durch den ersten Sieg an diesem Wochenende, konnte man sich somit für das Platzierungsspiel um Platz sieben qualifizieren und Gegmer war erneut die SG Bademeusel.
Diesmal wollte man es besser machen als am Tag zuvor und sich für die Niederlage revangieren.
Das Match lief zwar besser als am Samstag, doch erneut konnte der TVD sich nicht durchsetzen und musste das Spiel mit 8:11 und 6:11 abgeben.

Somit belegte der TV Dieburg am Ende der DM Platz 8 und kann zum Abschluss doch recht zufrieden sein.

Es war wie immer ein schönes Wochenende und die Spieler des TVD konnten es genießen, wieder mit den anderen Teams sich zu messen und auch ein schönes Wochenende in toller Atmosphäre verbringen zu dürfen.
Nun ist erst einmal Pause angesagt und dann geht schon wieder die Vorbereitung für die Halle los.

Matthias Klenk




Pfungstadts U18-Mädels holen Bronze auf der DM


14.09.2017
Den Titel hatten sie im Visier. Am Ende ist es Platz drei geworden. Doch freuten sich die jungen Faustballerinnen des TSV Pfungstadt bei der Deutschen U18-Meisterschaft in Brettorf auch über Bronze. Nach zwei vierten Plätzen standen sie „endlich auf dem Treppchen“, wie Betreuer Mario Schmidt hervorhob.

Am ersten Tag lief alles nach Plan. Auf regennassem, schwerem Platz hatte sich die Mannschaft von Trainer Ajith Fernando den Gruppensieg gesichert. Neben drei 2:0-Siegen über den TSV Gärtringen (11:6, 11:9), VfL Kellinghusen (11:8, 14:12) und MTV Wangersen (11:5, 11:5) gab es lediglich gegen Bayer Leverkusen eine knappe 1:2 (11:5, 9:11, 11:9)-Niederlage.
„Bis auf das Spiel gegen Leverkusen eine starke Leistung aller Spielerinnen - und das bei schweren äußeren Bedingungen“, meinte Schmidt. Dabei sah er eine „starke DM-Premiere“ der erst zwölfjährigen Sophia Meister. Zudem habe sich Neuzugang Denise Somberg „perfekt in das Team eingefügt“.
Am zweiten Veranstaltungstag hatte dann nicht viel zum Einzug ins Endspiel gefehlt. Im Halbfinale mussten sich die Pfungstädterinnen dem Titelverteidiger vom TSV Calw nur knapp mit 1:2 (9:11, 14:12, 7:11) geschlagen geben. „Wir erwischten mit 5:2 und 7:5 den besseren Start. Vermeidbare Fehler in Abwehr und Zuspiel brachten Calw aber zurück ins Spiel“, berichtete Schmidt. Im spannenden zweiten Durchgang legte seine Mannschaft ab 8:8 mehrfach vor, musste aber bis zum 14:12 immer wieder den Ausgleich hinnehmen. Satz drei ging dann an den Gegner, der „dank einer soliden Abwehrleistung verdient ins Endspiel einzog“, wie Schmidt anerkannte.
Im abschließenden Spiel um Platz drei sicherten sich die TSV-Talente um Nationalspielerin Alix Vetter aber auf dem Center Court vor einem Riesenpublikum mit rund 800 Zuschauern einen 2:0 (13:11, 11:8)-Sieg über Gastgeber TV Brettorf. Bei starkem Gegenwind und von der ungewohnten Kulisse etwas beeindruckt, lagen sie anfangs mit 0:3 und 2:5 hinten. Die überragende Kim Trautmann übernahm dann die Angabe von Alix Vetter und trug mit fünf Assen dazu bei, dass ihre Mannschaft ein 7:10 noch in einen 13:11-Erfolg drehen konnte. Nach einem 11:8 im zweiten Satz war die Bronzemedaille perfekt.
Nächstes Wochenende starten Sophia Meister und Celine Götschel schon bei der nächsten DM. Dann bei der U14 in Berlin.
TSV Pfungstadt: Denise Somberg, Lina Schmidt, Sophia Meister, Celine Götschel, Lea Hammer, Alix Vetter, Kim Trautmann.

abi




TV Dieburg siegt in Ober-Laudenbach

31.08.2017
Am vergangenen Sonntag fand in Ober- Laudenbach wieder das traditionelle Faustballturnier um den großen Holzpokal statt. Acht Mannschaften gingen an den Start.

In zwei Vierergruppen ging es um den Einzug ins Halbfinale. In der ersten Gruppe spielten Darmstadt, Ourrewold, Langen und Die Jugend des TVO gegeneinander. Am Ende waren Darmstadt, Ourrewold und Langen mit 4:2 Punkten punktgleich und das Ballverhältniss musste über das Weiterkommen entscheiden. Erster wurde Langen vor Darmstadt, Titelverteidiger Ourrewold schied aus und musste ins Spiel um Platz fünf.

In der B- Gruppe spielten Dieburg 1 und 2, Seligenstadt und die erste Mannschaft des TV Ober- Laudenbach.
Hier konnten sich die beiden Mannschaften aus Dieburg durchsetzen. Ober- Laudenbach wurde dritter und spielte damit gegen Ourrewold um Platz fünf. Im ersten Halbfinale hatte Dieburg 2 gegen Langen klar die Oberhand und siegte mit 15:9 Punkten.
Im zweiten Halbfinale war Dieburg 1 deutlich auf 14:9 davongezogen ehe Darmstadt noch einmal zum Schlussspurt ansetze und auf 13:14 herankam. Der Schlusspfiff rettete die Dieburger ins Finale.
Im rein Dieburger Finale wurde sich nichts geschenkt und Dieburg 2 revanchierte für die Niederlage aus der Vorrunde und gewann den sehenswerten Holzpokal.
Im Spiel um Platz drei hatte Langen mit 16:13 die Nase vorne. Im Spiel um Platz 5 kämpften die Gastgeber gegen Titelverteidiger Ourrewold. In einem tollen Spiel stand es beim Schlusspfiff 15:15 und es ging in die Verlängerung. In der unterlag der TVO knapp mit 19:20 Punkten. Im Spiel um Platz sieben spielte die Jugend des TVO gegen Seligenstadt. Zur Halbzeit sah es sogar so aus als könnten sie ihren ersten Pflichtspielsieg erringen als sie mit zwei punkten Vorsprung wechselten. Doch in der zweiten Hälfte konnte Seligenstadt das Spiel noch drehen und gewann mit 15:12 Punkten. Sehr positiv war, daß mit Ober- Laudenbach auch die Mannschaften aus Seligenstadt, Dieburg 1 und Langen viele Jugendliche in ihren Teams einsetzten.
Bei schönem Wetter kamen in Ober- Laudenbach alle Faustballfreunde auf Ihre Kosten und es war ein gelungenes Turnier.

Für Ober- Laudenbach 1 Spielten: Andreas Mitsch, Björn Schmid, Heinz Leib, Sylvio Büchner, Thomas Eckart und Harald Stocks.
Für Ober- Laudenbach 2 ( Jugend) spielten: Nicolas Baitsch, Tim Moll, Tim Eckart, Kai Eckart und Jonas Gölz

Thomas Eckart




Eschhofens U10 mit erfolgreichem Wochenende


31.08.20178
Die jüngsten Faustballer des TVE erzielten am vergangenen Samstag zwei Siege.

Nach der langen Sommerpause fand der TVE in der ersten Partie gegen Okriftel gut ins Spiel und zeigte einen guten Start. Mit wenigen Eigenfehlern und einigen guten Spielzügen endete der erste Satz mit 11:8. Leider konnte nach dem Seitenwechsel nicht an die Leistung angeknüpft werden. Neben dem teils böigen Wind führten einige Angabenfehler zum Satzverlust. Der entscheidende dritte Satz startete hervorragend. Mit einer 6:4 Führung wurden die Seiten gewechselt. Die schwerer zu bespielende Seite konnten die jüngsten Faustballer an diesem Tag nicht kompensieren und mussten schließlich eine knappe 2:1 Satzniederlage hinnehmen.

Im zweiten Spiel gegen Rendel war die Partie lange offen. Schließlich konnten die Eschhöfer sich am Ender beider Sätze durchsetzen und das Spiel mit 2:0 gewinnen. Ähnlich verlief es im letzten Spiel des Tages. Beide Sätze gingen in die Satzverlängerung mit dem glücklicheren Ende für den TVE.
In der vergangenen Hallensaison noch auf Rang fünf der Tabelle liegend verbessern sich die Eschhöfer in dieser Feldsaison auf Rang drei. Am nächsten Wochenende wird die Saison in Rendel mit Spielen gegen Offenbach I + II beendet.
Für den TVE spielten: Leonard Buß, Tim Litzinger und Tom Redert

Tobias Jung




Eschhofen bei den Aufstiegsspielen zur 1. Liga


31.08.2017
Bei der Aufstiegsrunde in Mannheim wurde den rund 350 Zuschauern fast sieben Stunden Faustball mit einem dramatischen Ende geboten. Der TSV Calw und der TV 1880 Käfertal feiern den Aufstieg in die 1.Bundesliga Süd der Männer.
Über die Außenseiterrolle im Viererfeld kam der TV Eschhofen nicht hinaus. Die Limburger erzielten zwar nur einen Satzgewinn gegen Unterhaugstett, aber gerade dieser sollte sich für den Südmeister nachträglich zum Stolperstein erweisen.

Gegen den TV Käfertal fehlte der TVE-Fünf im zweiten Satz das nötige Glück um schon im ersten Spiel des Tages einen Satzerfolg für sich verbuchen zu können. Die Sätze eins und drei gingen dagegen ungefährdet an den TVK.
Im zweiten Spiel gegen den TV Unterhaugstett startete der TVE deutlich besser und sicherte sich den ersten Satz mit 11:7. Vielleicht etwas überrascht von diesem Satzgewinn funktionierte die TVE-Defensive nun überhaupt nicht mehr und die Angreifer des TVU punkteten nach Belieben, woraus eine klare 1:3 Satzniederlage resultierte.
Im abschließenden Spiel gegen den TV Calw wollte man sich ordentlich vor den vielen mitgereisten Anhängern verabschieden, aber viel mehr als ein paar schöne Spielzüge war für die Eschhöfer nicht drin.

Das Team von Chris Weber kann trotz der drei Niederlagen stolz und dankbar für die Erfahrung sein. Schließlich war diese Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga bisher einmalig für den TVE. Zukünftig wird das Ziel sein wieder einen der vorderen beiden Plätze in der 2. Liga zu erreichen um sich erneut für ein solch tolles Event qualifizieren zu können.

Ergebnisse
Käfertal – Eschhofen 3-0 (11:5, 15:13, 11:5)
Unterhaugstett – Calw 3-2 (11:9, 11:5, 4:11, 9:11, 11:7)
Käfertal – Calw 2-3 (8:11, 5:11, 11:9, 11:8, 11:13)
Unterhaugstett – Eschhofen 3:1 (7:11, 11:6, 11:3, 11:4)
Eschhofen – Calw 0-3 (6:11, 8:11, 5:11)
Käfertal – Unterhaugstett 3-2 (10:12 15:13, 11:9, 9:11, 11:8)

Endstand:
1. TSV Calw 4-2 (8:5 Sätze, +17 Bälle)
2. TV 1880 Käfertal 4-2 (8:5 Sätze, +11 Bälle)
3. TV Unterhaugstett 4-2 (8:6 Sätze)
4. TV Eschhofen 0-6 (1:9 Sätze)

Zum Einsatz kamen:
Luca Weber, Jonathan Kindermann, Björn Wagner, Tobias Jung, Andre Meyer, Matthias Möller, Timo Trenz

Tobias Jung




TV Dieburg: Aufstieg in 2. BL knapp verpasst


15.08.2017
Nach der gelungenen Feldrunde und dem Erreichen des Hessischen Meistertitels, hatte sich die M1 des TV Dieburg für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga West am vergangenen Wochenende (12./13.8.2017) in Völklingen (Saarland) qualifiziert. Fünf Mannschaften traten an und im Spielmodus jeder gegen jeder, auf 3 Gewinnsätze wurden die 2 Aufsteiger ermittelt.

Der TV Dieburg stellte mit Abstand die jüngste Mannschaft und reiste hier als Außenseiter an. Am Samstag traf man im ersten Spiel auf den TV Rendel und gewann sicher mit 3:0. Das 2. Spiel am Samstag, gegen den Gastgeber TV Völklingen, drehten die Jungs nach einem 0:2 Rückstand durch ihre konzentrierte und disziplinierte Spielweise auf einen 3:2 Sieg. Somit hatte man nach dem ersten Tag den 2. Platz erreicht.
Am Sonntagmorgen musste die Mannschaft als erstes gegen den TV Homburg/Saar ran. Hier hatte die Mannschaft die Möglichkeit sich vorzeitigt den 2. Platz zu sichern. Die Jungs kämpften gegen die viel erfahrenere Mannschaft aus Homburg. Es war ein spannender Spielverlauf, jeder Satz wurde sehr knapp gewonnen oder verloren. Am Ende musste man sich 2:3 geschlagen geben.
Im letzten Spiel war der Bundesliga erfahrene TV Karlsdorf eine schwere Aufgabe. Aber auch hier kämpfte unsere junge Mannschaft und hat jeden Satz nur knapp abgegeben. Leider wurde das Spiel letztlich mit 1:3 verloren aber Dieburg zeigte eine super Leistung, die auch von dem Gegner anerkannt wurde. Die junge Mannschaft des TV Dieburg erreichte am Schluss einen hervorragenden 3. Platz. Die Zuschauer und alle Mannschaften lobten das junge Team und sahen hier noch viel Potenzial für die Zukunft.

Matthias Klenk




Dieburgs M35 verteidigt West Deutschen Titel

Westdeutschen Meister M35 v. hinten links: Joachim Wolf, Markus Braun, Alexander Szymanski, Matthias Klenk v. unten links: Stefan Seehausen, Wolfgang Dischka, Daniel Brügger, Daniel Schmelzeisen


15.08.2017
Am Wochenende (05.+06.08.2017) trafen sich die Senioren M35 zur West Deutschen Meisterschaft in Langen. In einer Hin- und Rückrunde hieß es für den TV Dieburg, sich gegen den Gastgeber aus Langen und den TV Dörnberg durchsetzen, um den Titel aus dem letzten Jahr verteidigen und sich das Ticket zur Deutschen Meisterschaft sichern zu können.

Gegen das Gästeteam aus Langen konnte der TVD sich in beiden Spielen mit jeweils 2:0 Sätzen durchsetzen. Die Dieburger konnten zwar nicht glänzen, hatten aber immer wieder Auswechselmöglichkeiten, um sich auf den Gegner und die Spielsituation einzustellen. Gegen den zweiten Gegner TV Dörnberg änderte sich aber die Lage. Im ersten Match legte man einen sensationellen Start hin und führte schnell mit 6:0. Mit einem sicheren ersten Satz überzeugte der TV Dieburg. Im zweiten Satz stellte sich Dörnberg dann aber auf das Spiel der Dieburger gut ein. Hier erkannte man, dass dieses Team ebenfalls 2.Liga Erfahrung hat. Den zweiten Satz konnte dann Dörnberg für sich entscheiden. Somit musste ein dritter Satz die Entscheidung bringen. Aber auch hier konnte der TV Dieburg nicht überzeugen. Erneut versuchte man durch Umstellungen im Team den Satz noch zu drehen, aber dies gelang diesmal nicht. Auch den dritten Satz konnte Dörnberg für sich entscheiden. Somit war das Rückspiel das Finale. Wer dieses Match für sich entschied, holte sich auch den Titel.
Diesmal lief es besser auf Seiten der Hessen. Zwar brauchte man im Abschluss zu viele Anläufe um zu Punkten, aber auch beim Gegner lief es nicht mehr richtig rund. Das nutzten die Dieburger für sich aus und sicherten sich einen 2:0 Sieg und somit auch den West Deutschen Meistertitel.

Kapitän Matthias Klenk zum Spieltag, „ Wir freuen uns wahnsinnig den Titel geholt zu haben, denn nur diese zählen am Ende. Aber was für uns fast noch wichtiger ist, ist das Ticket für die Deutsche Meisterschaft, da dies immer ein Highlight für uns ist. Wir konnten heute leider noch nicht unsere volle Leistung abrufen, aber wir haben gesehen an was wir arbeiten müssen. Im Angriff konnte heute Daniel Brügger mit tollen Angaben überzeugen. Aus dem Spiel benötigten wir leider zu viele Anläufe um zu punkten. Auch in der Defensive müsste mehr Bewegung rein, hier waren wir oft einen Schritt zu langsam, aber wir haben ja jetzt noch Zeit daran zu arbeiten“.

Matthias Klenk




Eschhofen fährt zu den Aufstiegsspielen


05.08.2017

Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga-West im saarländischen Völklingen sicherten sich die Faustballer des TV Eschhofen mit zwei Siegen den dritten Tabellenplatz. Dies bedeutet neben der besten Platzierung der Vereinsgeschichte auch, dass die Eschhöfer erstmals an den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga teilnehmen, da die TSG Tiefenthal (2. Platz) nicht melden wird.

Im ersten Spiel des Tages gegen den TV Dörnberg kam die TVE-Fünf gleich gut ins Spiel und konnte den ersten Satz direkt für sich entscheiden (11:7). Im zweiten Satz hatte der TVE große Probleme mit den Angaben des Gegners und leistete sich zu viele unnötige Fehler. So ging der Satz knapp aber verdient mit 15:13 an den TVD. Chris Weber stellte die Mannschaft etwas um und hatte damit Erfolg. Die folgenden beiden Sätze gingen klar an die TVE-Fünf (11:7, 11:6).

Im anschließenden Spiel gegen den Gastgeber steckte direkt mehr Qualität, auch wenn die Domstädter den ersten Satz noch knapp an den TVV abgeben mussten (11:13). Das Team von Kapitän Andre Meyer steigerte sich im weiteren Verlauf und kam verdient zum Satzausgleich. Den dritten Satz dominierte der TVE klar und ging nach dem 11:2 mit 2:1 Sätzen in Führung. Der Wiederstand des Heimteams war gebrochen und der TVE sicherte sich den zweiten 3:1 Sieg an diesem Tag.

Bei den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga am 12. August in Mannheim warten auf den TVE mit dem TV Käfertal, dem TSV Calw und dem TV Unterhaugstett ganz andere Kaliber. In Mannheim tritt das Team von C. Weber als krasser Außenseiter an, dennoch freut sich die Mannschaft auf diese Herausforderung und die Erfahrung. Nach insgesamt sechs Spielen „Jeder gegen Jeden“ steigen die beiden besten Teams auf.

Es spielten: Jonathan Kindermann, Luca Weber, Tobias Jung, Björn Wagner, Andre Meyer, Timo Trenz und Matthias Möller

Ergebnisse:

TVE – TV Dörnberg 3:1 (11:7, 13:15, 11:7, 11:6)
TVE – TV Völklingen 3:1 ( 11:13, 11:6, 11:2, 11:8)

Tobias Jung




Rendels M1 siegt beim Saisonabschluss


05.08.217
Der Abschlussspieltag der 2.Bundesliga fand am 29. Juli auf dem Faustballplatz des TV Rendel statt. Die letzten beiden Partien der Feldsaison durften die Rendler Faustballer gegen den TV Weisel und den Tabellenführer TV Käfertal bestreiten.

In der ersten Begegnung trafen die Spieler von Trainer Michael Jäger auf den TV Weisel. Im Hinspiel mussten die Rendler noch eine knappe 2:3 Niederlage hinnehmen und auch im Rückspiel ging es im ersten Satz sehr eng zu. So gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Es ging in die Satzverlängerung in welcher der TVR mit 13:15 Punkten das Nachsehen hatte. In der Folge steigerte sich die gesamte Mannschaft. Die nun stark aufspielende Abwehr um Johannes Weber entschärfte die gegnerischen Angriffe sehenswert, so dass Hauptangreifer Cristian Zang trotz starken Windes immer wieder in aussichtsreiche Position gebracht werden konnte. Daraus resultierte ein Punktestand von 11:1, welcher zum 1:1 Satzausgleich führte. An diese Leistung knüpften die Wetterauer sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer im dritten Satz an. Marian Horn, der eine starke Leistung auf der für ihn ungewohnten Position vorne rechts zeigte, entschärfte die kurz gespielte Angriffe gekonnt und ermöglichte so einen ruhigen Spielaufbau über Oliver Kohm. Die Folge war ein souveräner 11:2 Satzsieg und die 2:1 Führung. Daraufhin stellten der TV Weisel seine Mannschaft um und agierte nun wieder sicherer. Allerdings ließen sich die Kärber hiervon nicht beeindrucken und spielten ihr Spiel durch ein 11:6 im vierten Satz konnte die Partie mit 3:1 Sätzen gewonnen werden. „Wir sind sehr froh, dass wir nach einem durchwachsenen Start unser Spiel gefunden haben. Wir haben kaum Eigenfehler gemacht und standen sicher in der Abwehr. Ich denke das war der Schlüssel zum Sieg“, erklärte Kapitän Jan-Niklas Tille im Anschluss an die Partie.

Im letzten Spiel der Saison wartete der Tabellenführer aus Mannheim auf die M1. Aufgrund einer leichten Verletzung, die sich Oliver Kohm in der vorherigen Begegnung zugezogen hatte regierte Trainer Jäger und Kapitän Jan-Niklas Tille übernahm nun die Position in der Mitte .Marvin Dunkel durfte nach seinem Auslandsjahr sein Comeback in der 2.Bundesliga feiern. Im ersten Satz der Begegnung gingen die Rendler zwar mit 2:0 Punkten in Führung mussten sich dem Favoriten im Anschluss jedoch mit 4:11 Punkten geschlagen geben. Doch der TVR steckte nicht auf und kämpfte sich durch schöne Abwehraktionen zurück, sodass sich eine offene Partie entwickelte. Für zusätzliche Durchschlagskraft im Angriff brachte Jäger Luis Zang in die Partie und Marian Horn wechselte auf seine Stammposition in der Abwehr zurück. Aber auch diese Umstellung brachte dem krassen Außenseiter nicht den erhofften Satzgewinn. Mit 9:11 mussten sich die Kärber knapp geschlagen geben. Noch spannender verlief der dritte Satz, indem die Zuschauer starke Abwehraktionen und spektakuläre Angriffsschläge beobachten konnten. Aber auch in diesem Satz gelang es dem Außenseiter nicht den Favoriten zu bezwingen. Obwohl der TVR beim Stand von 10:9 einen Satzball hatte mussten sich die Hessen am Ende mit 10:12 und 0:3 Sätzen geschlagen geben.

„Trotz der Niederlage kann die Mannschaft stolz auf die gezeigte Leistung sein“, lobte Trainer Jäger. „Zu einem Satzgewinn hat nicht viel gefehlt und wir hoffen wir konnten unseren Zuschauern einen Saisonabschluss liefern.“

Nach dem letzten Spieltag der Saison belegt die M1 den 7.Tabellenplatz, welcher zum Klassenerhalt berechtigt. In den nächsten Wochen liegt der Focus im Training nun auf der 2.Männermannschaft des TV Rendel, welche am 12. Und 13. August an den Aufstiegsspielen zur 2.Bundeslig teilnimmt. Unterstützung erhält die M2 hierbei von der ersten Mannschaft, welche erst nach den Aufstiegsspielen in die kurze Sommerpause gehen wird. Bevor dann die Vorbereitung für die Hallensaison beginnen wird.

Janni Tille




Worst Case für die Faustballer des TSV Pfungstadt

DFBL /Schönwandt Quelle: faustballbilder.de


27.07.2017
Auf Hauptangreifer Patrick Thomas muss der Rekordmeister lange verzichten. Der 25-jährige Kapitän zog sich gleich zu Beginn der World Games in Breslau beim Zusammenprall mit einem Mitspieler eine schwere Schulterverletzung zu und wird nun die Feld-DM, den Weltpokal und wohl auch die gesamte Hallensaison verpassen.

Dass die deutsche Mannschaft trotzdem ihren Titel von 2013 verteidigte, in einem furiosen Endspiel gegen die Schweiz kampfstark einen 1:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg wandelte, freut den Weltklasseangreifer umso mehr. „Damit habe ich dann auch einen kleinen Anteil an der Goldmedaille“, meint Patrick Thomas lächelnd.
Das Lachen war ihm allerdings am Montag gründlich vergangen. Nach seiner vorzeitigen Rückkehr aus Polen hat sich in der Unfallklinik in Frankfurt die schlimme Erstdiagnose bestätigt: Schultereckgelenksprengung mit zwei Bänderrissen. Spätestens nächste Woche muss der Zwei-Meter-Hüne operiert werden. „Und das kann dann über zehn Monate dauern, bis ich wieder fit bin. Das war ein ziemlicher Nackenschlag“, berichtet der zweifache Welt- und Europameister geknickt. „Eine viel schlimmere Verletzung kann man sich als Angreifer nicht vorstellen.“ Ein kleiner Trost ist ihm aber, „dass die Ärzte gesagt haben, die Schulter wird nach der OP wieder voll funktionsfähig“.

Passiert war das Unglück gleich im Auftaktmatch gegen Argentinien. Mit seinem Teamkollegen Steve Schmutzler hechtete Patrick Thomas nach einem kurzen Ball. Beide riefen: „Weg!“ Beide gingen hin. „Da bin ich mit der Schulter voraus reingegangen und war total instabil. Das war einfach eine blöde Position. Nach dem Zusammenstoß habe ich gleich gemerkt, dass das was Schlimmes ist“, war dem Pfungstädter Ausnahmespieler sofort klar: „Das war es mit den World Games.“ Seine Vereinskollegen vom TSV – Sebastian Thomas, Oliver Späth sowie Ajith und Andrew Fernando - kämpften jedoch mit dem Nationalteam tapfer weiter und schafften nach dem großen Schock durch Thomas' Verletzung tatsächlich noch den Titelgewinn. „Die Favoritenrolle war ja erst mal weg. Aber das war gut für uns“, meinte Späth, der wie alle anderen Pfungstädter in der Gruppenphase zu Einsatzzeiten kam. Im Halbfinale gegen Brasilien (3:0) und im Endspiel gegen die Schweiz stand dann aber nur noch Ajith Fernando vom TSV auf dem Feld.

Aus Sicht von Oliver Späth war die Erfahrung bei seinen ersten World Games „etwas ganz Spezielles. Allein schon die Eröffnungsfeier mit über 30.000 Zuschauern und dann so viele verschiedene Sportarten und Athleten aus der ganzen Welt zu erleben. Das war schon ein besonderes Flair.“ Wenn die TSV-Faustballer nun am Sonntag um 14 Uhr zuhause gegen den FBC Offenburg ihr letztes Rundenspiel in der Bundesliga-Feldsaison bestreiten, geht es darum, sich ohne Patrick Thomas auf die Deutsche Meisterschaft am 19./20. August im norddeutschen Moslesfehn einzustimmen. „Das wird schwer, den Titel zu verteidigen“, erwartet Späth einen harten Kampf.

Für den 26-jährigen Abwehrspieler wird es dann sehr emotional. Bei der DM läuft er wohl das letzte Mal für den TSV auf. Nach fünf Jahren, zehn deutschen Meistertiteln, neun Europapokal- und zwei Weltpokalsiegen wird Späth die Pfungstädter verlassen. „Ich habe mich in Offenburg für ein Referendariat beworben und gehe davon aus, dass das auch klappt. Dann werde ich wieder bei meinem Heimatverein in Offenburg spielen“, erklärt der gebürtige Offenburger, der sich gerade in den letzten Zügen seines Lehramtsstudiums befindet. Beim Weltpokal kann er deshalb im Oktober nicht mehr dabei sein: „Da mache ich mein Staatsexamen.“

abi




5 Pfungstädter starten bei den World Games

20.07.2017
Vom Europacup zu den Weltspielen: Wenn am Donnerstag die 10. World Games im polnischen Breslau stattfinden und mehr als 3000 Athleten aus knapp 100 Nationen erwartet werden, sind bei den Faustballern auch fünf Spieler von Rekordmeister TSV Pfungstadt dabei.

Zwei Wochen nach ihrem Gewinn des Europapokals mit der Vereinsmannschaft streben Patrick und Sebastian Thomas, Oliver Späth sowie Ajith und Fernando Andrew nun auch die Goldmedaille mit der Nationalmannschaft an.
Für Patrick Thomas und Ajith Fernando ist es bereits die zweite Teilnahme. 2013 verhalfen sie der deutschen Auswahl bei den World Games in Kolumbien zum Sieg. Die anderen drei TSV-Faustballer kommen indes in Breslau zum ersten Mal in den Genuss der Weltspiele der nichtolympischen Sportarten, die seit 2005 zum ersten Mal wieder in Europa stattfinden.
„Alleine das olympische Flair mitzuerleben mit dem deutschen Haus, andere Athleten aus der ganzen Welt kennenzulernen und die Eröffnungsfeier vor 40 000 Zuschauern machen das Event zu etwas ganz besonderem für uns“, betont Späth. „Ich habe zwar mit dem Verein schon alles gewonnen, was man gewinnen kann, aber mit dem Adler auf der Brust ist das nochmal was ganz anderes. Ich freue mich riesig auf das Event und bin auch gespannt, wie es medial ankommt. Das Halbfinale und Finale von uns werden live auf Sport 1 übertragen.“ Auch für Weltmeister Patrick Thomas sind die World Games ein außergewöhnliches Erlebnis: „Das ist eben ein kleines Olympia. Letztes Mal waren es insgesamt knapp 3000 Athleten.“

abi




Pfungstadt bleibt das Mass der Dinge

20.07.2017
Wie erwartet ließ der Rekordmeister beim Tabellenletzten nie Zweifel an einem klaren Sieg aufkommen.
Mit einem 5:0 (11:5, 11:8, 11:7, 11:7, 11:5) beim TV Waibstadt sicherten sich die Faustballer des TSV Pfungstadt ihren bereits elften Fünfsatzerfolg in der aktuellen Feldsaison und bleiben in der Südstaffel der Bundesliga ungeschlagen mit nur zwei Satzverlusten das Maß aller Dinge.
„Das Spiel wollten wir noch mal nutzen, um uns für die World Games vorzubereiten. Das ist uns nicht in allen Sätzen gelungen, aber das war uns nach dem Europacup-Sieg klar“, resümierte Kapitän Patrick Thomas, der nun vom 22. bis 25. Juli zusammen mit seinen Teamkollegen Ajith und Andrew Fernando, Oliver Späth und Sebastian Thomas bei den World Games im polnischen Breslau die Goldmedaille mit der Nationalmannschaft holen will.
Auch aus Sicht von Oliver Späth lief es am Freitagabend beim Schlusslicht der Bundesliga wie erwartet: „Wir haben sehr gut angefangen und das Spiel dominiert. In den Sätzen, in denen es enger wurde, hat bei uns wieder die Konzentration ein bisschen nachgelassen. Aber wir haben es dann immer wieder gut gelöst bekommen.“ Dabei sah er die Gastgeber „phasenweise echt gut“ in der Abwehr. „Aber insgesamt war Waibstadt einfach zu unkonstant.“

TSV Pfungstadt: Patrick Thomas, Sebastian Thomas, Ajith Fernando, Oliver Späth, Andrew Fernando, Alex Schmidt.

abi




TV Rendel sichert sich Platz 7 in Völklingen


20.07.2017
Am Sonntag machte sich die M1 des TV Rendel auf den Weg ins Saarland, um in der 2.Bundesliga auf den Gastgeber vom TV Völklingen und die Pfälzer von der TSG Tiefenthal zu treffen.

In der ersten Begegnung kam es zum Abstiegsduell zwischen den Faustballern vom TV Rendel und den Gastgebern. Von Beginn an zeigten die favorisierten Wetterauer eine solide Leistung und kamen über die Angriffsbrüder Luis und Cristian Zang immer wieder zu sehenswerten Punkten. Mit 11:4 Punkten konnte die Mannschaft um Kapitän Jan-Niklas Tille den ersten Satz souverän für sich entscheiden. Im zweiten Satz der Partie zeigte sich ein ähnliches Bild. Die sichere Abwehr um Marian Horn ermöglichte es den Rendlern das eigene Spiel aufzuziehen, so dass auch der zweite Satz mit 11:6 gewonnen werden konnte. Im dritten Satz setzte sich der TVR erneut ab und kam über Zuspieler Oliver Kohm immer wieder in aussichtsreiche Angriffspositionen. Allerdings schlichen sich beim Stand von 9:6 für den TV Rendel einige Unkonzentriertheiten ein. „Vielleicht waren wir uns in dieser Phase zu sicher und haben ein wenig in der Konzentration nachgelassen“, versuchte Betreuer Peter Lotze einen Erklärungsansatz zu bemühen. Diese Nachlässigkeiten wurden sofort bestraft und führten zur Satzverlängerung. In welcher sich der TVR jedoch wieder auf die eigenen Stärken konzentrierte und beim Stand von 14:14 den entscheidenden Punkt zum 15:14 Satzendstand und souveränem 3:0 Sieg verwandelte.

In der Partie gegen die Spitzenmannschaft aus Tiefenthal galt nun der TV Rendel als Außenseiter. Trotz einer guten Leistung und immer wieder wechselnden Führungen musste sich die M1 mit 0:3 Sätzen geschlagen geben. Grade gegen Satzende zeigte sich die Souveränität des Gegners, der sich durch den Sieg für die Aufstiegsspiele zur 1.Bundesliga qualifizierte. „Hier waren Sie einfach abgezockter als wir. In den entscheidenden Phasen haben die Tiefenthaler ihre Chancen konsequent genutzt und so verdient gewonnen“, analysierte Kapitän Tille im Anschluss.

Aufgrund des Sieges gegen den Abstiegskonkurrenten ist den Rendlern Faustballherren der 7.Tabellnplatz, welcher zum Klassenerhalt berechtigt, in der 2.Bundesliga West nicht mehr zu nehmen. Dennoch darf sich die M1 noch nicht über den Klassenerhalt freuen, da mit dem TV Waibstadt eine Mannschaft aus der 1.Bundesliga in die Region West absteigt. Der TVR muss jetzt auf Schützenhilfe aus Käfertal und Tiefenthal, die bei den Aufstiegsspielen antreten werden, hoffen.

Zuvor bestreitet die Rendler M1 jedoch noch den Abschlussspieltag auf dem eigenen Faustballplatz in der Dorfelderstraße 57. Zu diesem Anlass darf der TV Rendel am 29. Juli ab 15 Uhr den TV Weisel und eben jenen angesprochenen TV Käfertal um Welt- und Europameister Nick Trinemeier als Gäste begrüßen.

Janni Tille




9 Mal Europacup-Sieger: TSV Pfungstadt


10.07.2017
„Überlegener kann man ein Endspiel nicht gewinnen“, brachte es Dieter Thomas auf den Punkt. So dominant hat der Trainer seine Mannschaft schon lange kein Finale mehr beherrschen gesehen.

Beim Europacup in Mannheim-Käfertal zeigten die Faustballer des TSV Pfungstadt dem VfK Berlin mit 4:0 (11:7, 11:7, 11:2, 11:2) deutlich die Grenzen auf und demonstrierten einmal mehr, dass sie auch unter den besten europäischen Teams eine Klasse für sich bilden.
„Nicht den Hauch einer Chance“ hätten seine Spieler dem deutschen Konkurrenten gelassen, fand Thomas. „Jeder hat in Topform und am oberen Level gespielt.“ Auch Abwehrspieler Oliver Späth freute sich über „eine sehr gute Leistung in allen Mannschaftsteilen“.
Einzig zu Beginn bei den ersten Ballwechseln, als Berlin druckvoll begann, seien ihm kurz Zweifel gekommen, ob es eine klare Sache werden könnte. Doch dann drehte der Rekordmeister auf und zog durch. „So wie wir drauf waren, hatte ich nie das Gefühl, dass uns die Berliner richtig gefährlich werden könnten“, so Späth.

Das Finale entwickelte sich vor rund 400 Zuschauern nach den ersten beiden Sätzen (11:7, 11:7) zu einer immer einseitigeren Angelegenheit für den Titelverteidiger. Trotz hoher Temperaturen ließ er nie nach und gab in den letzten beiden Durchgängen weiter hochkonzentriert nur noch jeweils zwei Ballpunkte ab.
Hatte der abwehrstarke VfK um Nationalspieler Lukas Schubert den Pfungstädtern in den vergangenen Jahren immer mal einen Satz abnehmen können, fand er diesmal keine Mittel. „Auch wir haben sehr gut abgewehrt“, betonte Dieter Thomas, der sich hier auf Andrew Fernando, Oliver Späth und den jungen Alex Schmidt voll verlassen konnte. Durch präzise Zuspiele von Ajith Fernando und Sebastian Thomas, der zudem für einen sicheren Zweitschlag sorgte, war Patrick Thomas im Angriff nicht zu stoppen – einmal mehr stellte der Kapitän eindrucksvoll seine Weltklasse unter Beweis.

Auf etwas größere Gegenwehr waren die mit fünf Nationalspielern besetzten Südhessen indes am Vortag im Halbfinale gegen den Schweizer Meister vom STV Wigoltingen um Nationalmannschaftskäpitän Ueli Rebsamen gestoßen. Auch hier gehörten die ersten beiden Punkte dem Gegner. „Wigoltingen hat zeitweise ganz schön Dampf gemacht und uns in der Abwehr unter Druck gesetzt“, so Dieter Thomas. „Patrick musste auch da eine Topleistung bringen.“ Doch am Ende hatte sich sein Team mit 4:0 (11:8, 11:5, 11:7, 11:7) gegen den späteren Dritten souverän durchgesetzt, lief vor rund 200 Zuschauern nie Gefahr eines Satzverlustes. „Nach sechs, sieben Punkten waren wir im entscheidenden Moment besser“, freute sich der Trainer und merkte stolz an: „Wir können mittlerweile alle gut lesen, was der Gegner bei der Spieleröffnung macht und lassen ihn dann nicht ins Spiel kommen.“ So konnten die Ausnahmefaustballer aus Pfungstadt in Käfertal beim Heimatverein ihres langjährigen Mitspielers Nick Trinemeier aufs Neue die hochverdiente Titelverteidigung bejubeln. Zum bereits fünften Mal holten sie im Feld den Europacup nach Pfungstadt. Zusammen mit den vier Titel in der Halle ist es schon der neunte insgesamt. Die Rekordsammlung des TSV scheint keine Grenzen zu kennen.

TSV Pfungstadt: Patrick Thomas, Sebastian Thomas, Ajith Fernando, Oliver Späth, Andrew Fernando, Alex Schmidt.

abi




Redels VL-Team bestreitet Abschlussspieltag

06.07.2017
Am Sonntag, den 2. Juli, hatte die zweite Garde des TV Rendels ihren letzten Spieltag in Taunusstein-Bleidenstadt. Mit sieben Mann machte man sich auf den Weg in den Taunus.

Gleich im ersten Spiel traf man auf den langjährigen Ligakonkurrenten aus Volkmarsen. Das Los der Ballwahl fiel zugunsten der Nordhessen aus. Aufgrund der morgendlichen Feuchtigkeit entschieden sich die Spieler aus Volkmarsen, einen Regenball zu nehmen. Diese sind etwas leichter als die Bälle fürs Trockene, wodurch viele Bälle des TVR-Schlagmanns im Aus landeten. Somit gab man den ersten Satz gegen die Nordhessen mit 5:11 deutlich ab.
Mit eigenem Ball und frischem Mut änderte sich das Bild im zweiten Satz. Dennoch wurde es ein hart umkämpfter Satz, den die Rendeler Jungs schlussedlich mit 11: 9 für sich entscheiden konnten. Der dritte Satz des Spiels verlief noch besser. Der TV Rendel beherrschte stellenweisen seinen Gegner und gewann den Satz mit 11:6 souverän.
Etwas enger verlief der vierte Satz. Beim Stand von 10:9 für die Rendeler musste Hauptangreifer Daniel Horn wegen Schmerzen in der Wade vom Platz. Herein kann nach langer Abstinenz Thomas Lauber, der sein Comeback in der M2 feierte. Mit Glück und der Übersicht von Zweitschlag Markus Eidenmüller konnte der Satz zum 13:11 über die Bühne gebracht werden und die Partie mit 3:1 Sätzen gewonnen werden.

Nach zwei Spielen Pause und der Erholung der Wade von Schlagmann Horn, der seine Verletzung mit „Es zwickt etwas, aber es geht!“ kommentierte, ging es ins zweite Spiel des Tages gegen den Gastgeber TSV Bleidenstadt. Im ersten Satz ließen die Rendeler angeführt von Kapitän Peter Lotze den jungen Bleidenstädter Spielern wenig Gelegenheit zu punkten und verbuchten einen ungefährdeten 11:6 Satzsieg. Allerdings lag im Folgesatz von Anfang an eine unerklärliche Nervosität im Spiel der Mannschaft aus der Wetterau, woraus die Gastgeber ihren Vorteil zog und den zweiten Satz knapp mit 9:11 gewannen.
Wie ausgewechselt ging der TVR den dritten Satz an. Die Abwehr um Jonas Tille ließ nichts anbrennen und der Angriff setzte die Bälle sicher in die Lücken des Gegners. Ein deutlicher 11:3 Satzsieg war die logische Folge.
Mit breiter Brust starteten die Rendeler in den vierten Satz, der aufgrund einer Umstellung der Bleidenstädter in die sogenannte U-Formation stark umkämpft werden sollte. Nach einem Rückstand in diesem vierten Satz fand aber der TV Rendel, unter anderem durch das solide Zuspiel von Max Illner, einen Weg zurück in die Begegnung, sodass der Satz und somit das Spiel durch einen Punktstand von 11:9 und 3:1 Sätzen an die Rendler ging.

Nach einem weiteren Spiel Pause beging man das letzte Spiel des Tages. Erneut traf man dabei auf den Gastgeber TSV Bleidenstadt – Hin- und Rückspiel am gleichen Tag. Die Rendeler wechselten gleich zu Beginn Jan Jüngling ein, der Peter Lotze ersetzte. Trotz solider Leistung verlor die Mannschaft die ersten beiden Sätze gegen die jungen und frischer wirkenden Bleidenstädter Spieler denkbar knapp mit 11:13 und 8:11 Punkten. Erschöpft verließ Markus Eidenmüller den Platz für Peter Lotze, der seine gewohnte Rolle in der Abwehr übernahm und Jan Jüngling nach vorne rückte. Aber auch diese Maßnahme verhinderte die drohende 0:3-Niederlage nicht und der Folgesatz ging durch ein 7:11 verloren.

Letzten Endes wurde der TV Rendel nun fünfter der Verbandsliga und verbrachte noch eine schöne Stunde mit den anderen Mannschaften in geselliger Runde im Taunus.

Thomas Lauber




TV Rendel: Big Points im Abstiegskampf der 2. BL

06.07.2017
Am 1.Juli machten sich die Faustballer des TV Rendel auf dem Weg nach Ludwigshafen, um in der 2.Bundesliga gegen den Gastgeber TB Oppau und den TV Dörnberg anzutreten. Verzichten musste die erste Herrenmannschaft hierbei auf ihren erkrankten Trainer Michael Jäger.

In der ersten Begegnung traf die M1 auf den Favoriten aus Oppau, welcher gleich zu Beginn unter Beweis stellte weshalb er zu den Topmannschaften der 2. Bundesliga zählt. Mit kraftvollen und platzierten Überspielen ließ der Gastgeber dem TVR keine Chance in die Partie zu kommen, so dass die ersten beiden Sätze deutlich mit 6:11 und 3:11 abgegeben werden mussten. Lediglich im dritten Spielsatz konnten die Wetterauer den nötigen Druck auf den Gegner ausüben und die Partie offen gestalten. Durch einen 11:8 Satzsieg meldete sich der TV Rendel zurück. Das Aufbäumen blieb jedoch von kurzer Dauer, da der vierte Satz mit 8:11 Punkten verloren ging, was die verdiente 1:3 Niederlage gegen den starken Gegner von der Tabellenspitze zur Folge hatte.

Mehr Bedeutung hatte die zweite Partie des Tages für die Wetterauer. Im Duell gegen den direkten Abstiegskonkurrenten vom TV Dörnberg wollte die Mannschaft um Kapitän Jan-Niklas Tille den Vorsprung weiter ausbauen und sich die wichtigen Punkte gegen den Abstieg sichern. Es entwickelte sich eine spannende Begegnung, die durch ständige Führungswechsel bestimmt wurde. Das bessere Ende hatte hierbei der TV Rendel, welcher sich in 3:0 Sätzen durchsetzen konnte. Ein Grund hierfür war die Nervenstärke der Rendler, welche sich insbesondere am Ende der umkämpften Sätze zeigte. So gelang es dem Team in allen Sätzen einen deutlichen und vermeidbaren Rückstand aufzuholen und zu drehen. Die Folge waren Satzergebnisse von 11:9, 12:10 und 11:9. „Wir können zwar nicht vollends zufrieden mit der gezeigten Leistung sein und haben es uns selber schwer gemacht. Aber wir können die wichtigen Punkte mit nach Hause nehmen. Wir konzentrieren uns jetzt auf die kommenden Aufgaben“, resümierte der Kapitän im Anschluss.

Bereits am nächsten Wochenende treffen die Faustballer vom TV Rendel auf die TSG Tiefenthal und den gastgebenden Abstiegskandidaten aus Völklingen.

Für den TV Rendel spielten Marian Horn, Oliver Kohm, Peter Lotze, Jan-Niklas Tille, Johannes Weber, Cristian Zang und Luis Zang.

Thomas Lauber




Volkmarsen beendet Saison als Vizemeister

06.07.2017
Am vergangenen Wochenende fand im Südhessischen Bleidenstadt der letzte Spieltag der diesjährigen Faustballsaison im Feld statt. Die Hessenmeisterschaft war bereits vor diesem Spieltag entschieden, der TV Dieburg konnte sich den Titel sichern. Der TV Volkmarsen konnte allerdings mit einem gewonnenen Satz am letzten Spieltag die Vizemeisterschaft klar machen.

Im ersten Spiel des Tages traf man auf die Zweitvertretung des TV Rendel. Die Mannen um Kapitän Stephan Herbst wollte von Anfang an zeigen, wer die bessere Mannschaft ist. Satz 1 ging dann auch mit 11:5 an die Kugelsburgstädter. Allerdings profitierte der TVV dabei von etlichen Fehlern des gegnerischen Angreifers, so dass man selbst eigentlich noch gar nicht im Spiel war. Das merkte man dann in Satz 2: Jetzt stellte der gegnerische Angreifer seine Fehler ein und brachte die Volkmarser Faustballer mehr und mehr in Schwierigkeiten. Der TVV fand keine Antwort auf die jetzt starken Angaben und Überschläge und verlor Satz 2 und 3 mit 11:9 und 11:6. In Satz 4 entwickelte sich dann wieder ein engeres Spiel in dem auch der TVV etwas zu seinem Spiel fand. Trotzdem ging auch dieser Satz mit 13:11 und damit auch das Spiel mit 3:1 an den TV Rendel. Eine in allen Mannschaftsteilen schlechte Leistung schockierte alle Spieler, was in einigen Diskussionen zwischen den Spielern mündete. Im nächsten Spiel gegen den TV Eschhofen wollte man dann alles besser machen.

In den ersten 3 Sätzen des Spiels gelang dies aber nicht wirklich. Gewann man den ersten Satz noch denkbar knapp mit 15:14, musste man die folgenden beiden Sätze mit 11:8 und 11:9 abgeben. Nun standen die Volkmarser mit dem Rücken zu Wand. Kapitän Stephan Herbst schwor seine Mitspieler nochmal ein, sich vernünftig aus dieser Saison zu verabschieden. Im 4. Satz zeigten die Kugelsburgstädter dann zum ersten Mal an diesem Tag, was sie wirklich können. Sicher in der Abwehr und Zuspiel, Druckvoll im Angriff zeigte sich der TVV jetzt. Ein klares 11:3 war die Folge. Jetzt galt es diese Form in Satz 5 wieder zu zeigen. Auch in Satz gelang dies, was wieder ein klares 11:3 zur Folge hatte.

So beenden die Faustballer des TV Volkmarsen die Saison auf Platz 2. Zufrieden kann man mit diesem Platz nicht sein. Schaut man sich die Insgesamt 4 verlorenen Spiele an, muss man zu dem Schluss kommen, dass die Niederlagen vermeidbar und unnötig waren. Die Hessenmeisterschaft wäre in dieser Saison möglich gewesen. Jetzt gilt es die Schwächen bis zur Hallensaison auszumerzen und es in der Halle besser zu machen.

An dieser Stelle noch unseren Glückwunsch an den TV Dieburg zur Hessenmeisterschaft!

Für Volkmarsen spielten: Mathias Krebs, Nils Stuckenberg, Fabian Schmand, Markus Schmand, Stephan und Tobias Herbst

Nils Stuckenberg




Pfungstadt hat 9. Europacup im Visier

06.07.2017
Es wäre der fünfte Titel im Feld und der neunte insgesamt im Europacup für den TSV Pfungstadt

“ Patrick Thomas muss nur kurz überlegen. Trotz seiner zahlreichen Erfolge mit den Faustballern des TSV Pfungstadt verliert der Kapitän nicht den Überblick. Am Freitag und Samstag ist klar: Ihrer üppigen Titelsammlung können die TSV-Spieler beim Europapokal in Mannheim-Käfertal einen weiteren großen hinzufügen.
Wie im Final Four in der Handball-Champions League, kämpfen sie dabei im Zusammentreffen der vier besten europäischen Vereinsmannschaften nicht nur um den Sieg, sondern auch um die damit verbundene Qualifikation für die World Games im nächsten Jahr.
Im Halbfinale trifft der Titelverteidiger am Freitag um 18 Uhr jedoch mit dem Schweizer Meister vom STV Wigoltingen gleich auf den „stärksten Gegner“ im Turnier, wie Patrick Thomas findet. „Das wird nicht so leicht“, sieht auch sein Vater, Trainer Dieter Thomas, keine einfache Aufgabe auf sein Team zukommen. „Da müssen wir von Anfang an konzentriert sein“, fordert Ajith Fernando.
Gelingt gegen die Eidgenossen um den Schweizer Nationalmannschafskapitän Ueli Rebsamen wie erhofft der Sieg, „dann hoffe ich auf Berlin im Finale“, würde sich Ajith Fernando am Sonntag um 18 Uhr ein deutsches Endspiel wünschen. Dazu müsste sich der VfK Berlin im Halbfinale allerdings erst einmal gegen den österreichischen Meister aus Kremsmünster durchsetzen. Ohne Hauptangreifer Sebastian Kögel, der sich bei einem Zusammenstoß eine schwere Rippenverletzung zuzog, jedoch ein schwieriges Unterfangen für die Hauptstädter.
Beim TSV sind dagegen alle fit. So will der Rekordmeister, mit fünf Nationalspielern besetzt, den Europacup mit aller Kraft ein weiteresMal nach Pfungstadt holen. Vergangenes Jahr war dies kein Problem. „Da“, so erinnert sich Patrick Thomas gern zurück, „haben wir Freistadt im Finale 4:0 geschlagen“.

abi




Pfungstadt schwebt über den Faustballplatz

06.07.2017

Männer
Auch die beiden Verfolger konnten dem Rekordmeister in keinster Weise ernsthaft gefährlich werden. Die Faustballer des TSV Pfungstadt ließen weder beim TV Wünschmichelbach noch tags darauf auf eigenem Platz gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf einen Satzverlust zu. Wieder einmal musste Trainer Dieter Thomas feststellen: „Wir sind in der Bundesliga nicht richtig gefordert.“ So richtete sich der Blick bereits auf den anstehenden Europapokal, wo der TSV am Freitag und Samstag in Mannheim-Käfertal seinen bereits fünften Titel im Feld anpeilt. „Da müssen wir aber dann von Anfang an konzentriert sein“, meint Ajith Fernando.
Denn im Gefühl des sicheren Sieges zog bei den Pfungstädtern am Wochenende in beiden Spitzenspielen immer mal wieder der Schlendrian ein. „Das ist eine Kopfsache“, findet Sebastian Thomas, ist aber sicher: „Nächste Woche wird das wieder ganz anders sein beim Europacup.“ Am Samstag war es allerdings beim Tabellenzweiten in Wünschmichelbach nicht so einfach zu spielen. „Auf nassem Boden haben wir uns in den ersten beiden Sätzen schwer getan“, räumte Abwehrspieler Oliver Späth ein. „Da sind wir lange einem Rückstand hinterher gelaufen“, merkte Hauptangreifer Patrick Thomas an. Doch am Ende behielten die Gäste jeweils mit 11:9 die Oberhand – weil dem Gegner ein Fehler unterlief oder Patrick Thomas im richtigen Moment ein Ass schlug.
So war es nach dem 5:0 (11:9, 11:9, 11:3, 11:5, 11:8)-Sieg über Wünschmichelbach auch am Sonntag gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf der Fall. Vor rund 50 Zuschauern lief der fast ausnahmslos aus Nationalspielern bestehende Spitzenreiter trotz Schwankungen und unbeständigem Zuspiel nie Gefahr, einen Satz zu verlieren. Auch nicht nach der Pause, als das Gästeteam um Nationalspieler Fabian Sagstetter mit 9:8 in Führung ging. Ein Ass und ein Hammerschlag von Patrick Thomas, dazu eine vergebene Angabe von Sagstetter – 11:9 für Pfungstadt.
Für die ersten drei Sätze hatte der TSV zuvor kaum eine halbe Stunde gebraucht – wobei Sebastian Thomas den dritten Durchgang mit zwei schönen Schlägen beendete. Nach gut einer Stunde war der nächste 5:0 (11:7, 11:4, 11:5, 11:9, 11:5)-Erfolg des TSV dann unter Dach und Fach – rechtzeitig vor einem Regenschutt.
„Eine Lehrstunde“, meinte ein Zuschauer zur Dominanz der Gastgeber. „Oberndorf kann aber auch besser spielen“, fand Ajith Fernando. Im Europapokal dürfte er mit seinem Team nun deutlich mehr gefordert sein. Kein Problem allerdings, meint Patrick Thomas: „Wenn es auf die Highlights zugeht, spielen wir noch mal ein, zwei Klassen besser.“ TSV

TSV Patrick Thomas, Sebastian Thomas, Ajith Fernando, Oliver Späth, Andrew Fernando, Alex Schmidt.

Frauen
Auch die Frauen des TSV holten sich zwei Siege. Am Sonntag gaben sie in Seligenstadt dem TB Oppau (11:9, 11:5, 11:7) und klarer noch der TSG Tiefenthal (11:0, 11:2, 11:0) mit 3:0 das Nachsehen. Nun wollen die Pfungstädterinnen am letzten Spieltag in Seligenstadt (30. Juli) die Tabellenführung in der Zweiten Bundesliga West verteidigen, um dann am 12./13. August bei den Aufstiegsspielen in Stuttgart den Sprung in die Erste Liga zu schaffen. Dazu müssen sie unter vier Mannschaften mindestens Zweiter werden.
Das erfolgreiche Wochenende des TSV machte die weibliche U18 komplett, die am Samstag in Waibstadt ungeschlagen Westdeutscher Meister wurde. Damit ist der Nachwuchs für die deutschen Titelkämpfe am 9. und 10. September in Brettorf qualifiziert. „Da wollen wir eine Medaille holen. Das wäre ein Traum“, meint Trainer Ajith Fernando.
In ihren vier Partien gegen Gastgeber TV Waibstadt und den TV Weisel – es gab Hin- und Rückspiele – hat das TSV-Team bis auf einen verlorenen Satz (10:12) nie mehr als fünf Ballpunkte abgegeben. „Die Mädchen haben gut gespielt“, fand Fernando. Neben den vier Zweitligaspielerinnen hätten sich die erst 12 und 13 Jahre alten Sophia Meister und Jessica Schmidt bereits gut behauptet.

TSV: Alix Vetter, Kim Trautmann, Lea Hammer, Lina Schmidt, Sophia Meister, Jessica Schmidt, Celine Götschel. Michelle Götschel und Flora Gehrmann haben urlaubsbedingt gefehlt.

abi




Darmstädter TSG beendet Verbandsliga auf Platz 3



26.07.2017
Vielleicht ist es gar nicht so falsch Ziele anzuvisieren, die dann letztlich nicht ganz erreicht werden! Mit der Vorgabe „Platz 2“ gestartet, beenden die Darmstädter die Saison dennoch mit dem besten Ergebnis der letzten Jahrzehnte.

Am letzten Spieltag der Saison war die Herausforderung von bisherigen Tabellenplatz 3 eine Stufe nach oben zu klettern eine „Herkulesaufgabe“: Nur mit 3 Siegen war es möglich Hessenmeister zu werden. Mit nur 2 Siegen musste Volkmarsen mit einer Niederlage in ihrem letzten Spiel „Schützenhilfe“ zu einem möglichen 2. Platz leisten.

Bereits das erste Spiel gegen den Tabellenführer aus Dieburg lies diese Hoffnung allerdings schnell zerplatzen. Das jüngste Team der Liga bewies von Anfang an, welch beeindruckende Leistungssteigerung es in den vergangenen Monaten erreicht hatte. Von Anfang an bewiesen die Dieburger, dass sie sich gegen den Landkreis-Nachbarn aus Darmstadt den Titel nicht mehr streitig machen lassen wollten und schickten die Darmstädter Ambitionen mit gnadenlosen 2:11 / 7:11/ 7:11 ins Reich der Geschichte.

In Spiel 2 konnte sich die TSG, die an diesem Tag sicherlich ihren schwächsten Spieltag der Saison ablieferten, immerhin ein Trostpflästerchen abholen und besiegten den TV Eschhofen mit einem wackligen aber nie gefährdendem 4-Satz-Ergebnis.

Spiel 3 des Tages führte die Woogsfaustballer abschließend in das Rückspiel des nun sicheren Aufstiegskandidaten aus Dieburg. Wenngleich bei den Dieburgen die Konzentration merklich nachließ, konnte die TSG auch in diesem Match wenig Glanzpunkte setzten und musste sich den verdienten Meister der Verbandsliga erneut mit 3 Satzverlusten geschlagen geben.

Die beeindruckende Mannschaftsleitung der Dieburger krönt das Team mit dem verdienten Meistertitel, während der TV Volkmarsen auf Platz 2 -ebenfalls hochverdient- seinen schon quasi fest gebuchten Top-Platz der Liga verteidigen konnte. Mit Platz 3 nun, zeigt sich die Darmstädter TSG, die sich in den vergangen Runden eher mit den Nicht-Abstiegsplatzen abmühen musste, ebenfalls versöhnt mit dem Ligaergebnis.

Jens Huthmann




Eschhöfer 2. BL mit gutem Rückrundenstart

26.06.2017
Mit zwei Siegen zum Rückrundenstart klettert die TVE-Fünf auf den zweiten Tabellenplatz der 2. Bundesliga-West.

Zu Gast auf der Faustballanlage des TV Rendel, stand zunächst die Partie gegen den TV Waibstadt an. In der Hinrunde mussten die Eschhöfer Faustballer eine klare 3:0 Niederlage gegen den TVW hinnehmen. Man wollte es dieses Mal besser machen.

Der starke Wind und der leichte Spielball der Waibstädter ließ die Eschhöfer im ersten Satz schier verzweifeln. Mit 11:4 ging Waibstadt schnell in Führung. Die TVE-Fünf ließ sich davon aber nicht beeindrucken und fand Stück für Stück zurück in die Partie. In einem engen und hart umkämpften Satz schaffte der TVE mit 11:8 den Satzausgleich. Jetzt drückte der TVE dem Spiel seinen Stempel auf. Mit 11:6 ging der TVE in Führung und konnte im vierten Satz den Waibstädtern früh den Zahn ziehen. Mit 11:7 ging der vierte Satz und somit das Spiel mit 3:1 an den TVE.

Gegen den TV Rendel schickte Trainer Chris Weber sein Team in etwas veränderter Formation auf das Spielfeld. Wieder kam der TVE schlecht ins Spiel und musste den ersten Satz mit 11:8 an den TVR abgeben. Im zweiten und dritten Satz war es mit Jonathan Kindermann der Jüngste im TVE Team, der seine Mannschaft mit starken Angaben im Spiel hielt. Die Sätze gingen mit 11:9 und 11:6 an den TVE. Anstatt den berühmten Sack zuzumachen, sorgte die TVE-Fünf mit einer Reihe unnötiger Fehler dafür, dass der TVR zurück ins Spiel fand. Mit 11:3 holte Rendel den Satzausgleich und zwang die Eschhöfer in den Entscheidungssatz. C. Weber stellt sein Team für den letzten Satz noch einmal um. Dies bringt zunächst aber nicht den gewünschten Erfolg: Mit einem 2:6 Rückstand werden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Jetzt unterlaufen dem TV Rendel unnötige Fehler und der TVE kämpft sich zurück ins Spiel. Beim Stande von 10:10 ist der TVE wieder dran und zwingt die Rendler doch noch in die Satzverlängerung. Beim Stande von 12:11 entscheidet Luca Weber das Spiel mit einem diagonalen Schlag durch die Rendler-Defensive.

Sechs Spiele muss der TVE noch bestreiten, gleich vier davon am nächsten Wochenende. Dann wird sich zeigen, ob man den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Käfertal verteidigen kann. Die Gegner am Wochenende sind mit Weisel, Tiefenthal, Oppau und Käfertal alles Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte.

Es spielten: Luca Weber, Tobias Jung, Jonathan Kindermann, Björn Wagner, Andre Meyer, Timo Trenz und Matthias Möller

Ergebnisse:
TVE – TVW 3:1 (4:11, 11:8, 11:6, 11:7)
TVE – TVR 3:2 (8:11, 11:9, 11:6, 3:11, 13:11)

(Author unbekannt)




Souveränität und Pech für die Pfungstädter Teams

26.06.2017
Zwei klare Bundesliga-Siege und der westdeutsche Meistertitel für die weibliche U14: Die Faustballeri des TSV Pfungstadt haben ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Dabei blieben die Männer einmal mehr ohne Satzverlust und haben die vorzeitige Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft Mitte August nun auch rein rechnerisch in der Tasche.

Männer (1. BL):
Mit 20:0 Punkten und 50:2 Sätzen wie gewohnt souverän die Bundesliga anführend, ließ der Rekordmeister schon am Samstag beim 5:0 (11:8, 11:2, 11:9, 11:7, 11:8) in Rosenheim nichts anbrennen. Tags darauf kam es beim Tabellensechsten TV Vaihingen/Enz mit 11:5, 11:6, 11:9, 11:6, 11:7 zu noch klareren Satzergebnissen.
„Es war nie richtig eng. Wir haben solide angefangen. Dann kam ab und zu der Schlendrian rein, und jeder hatte mal kurz Konzentrationsprobleme. Aber im entscheidenden Moment haben wir den Satz immer zugemacht“, sah Abwehrspieler Oliver Späth zwei solide Vorstellungen seiner Mannschaft. Auch als der TSV im dritten Durchgang gegen Vaihingen mit drei Punkten hinten lag, gelang es noch, das Blatt mit fünf Zählern in Folge von 6:9 zum 11:9 zu drehen.
„Wir sind gut drin und werden gut vorbereitet in den Europapokal gehen“, blickt Späth zuversichtlich dem nächsten großen Event am 7./8. Juli in Mannheim-Käfertal entgegen. Vorher gibt es aber noch zwei Bundesliga-Spiele, am kommenden Samstag um 11 Uhr in Wünschmichelbach und am Sonntag um 13 Uhr zuhause gegen Schweinfurt-Oberndorf.

TSV Pfungstadt: Patrick Thomas, Sebastian Thomas, Ajith Fernando, Oliver Späth, Andrew Fernando, Alex Schmidt.

Frauen (U 14):
Die U14-Mädchen wurden bei der Westdeutschen Meisterschaft, die der TSV selbst ausgerichtet hat, ihrer Favoritenrolle gerecht. Ungeschlagen holten sie sich den Titel und sind damit für die Deutsche Meisterschaft am 16./17. September in Berlin qualifiziert.
Von Kim Trautmann, Lina Schmidt und Ajith Fernando betreut, setzte sich das TSV-Team um U13-Nationalspielerin Sophia Meister gegen den TV Bretten (12:10, 7:11, 3:11), TV Dörnberg (11:4, 11:8), TSV Karlsdorf (11:6, 11:8) und TV Wünschmichelbach (3:11, 11:5, 8:11) durch. „Starke Leistung aller Spielerinnen, die sich jetzt auf die Reise nach Berlin freuen“, meinte Mario Schmidt vom TSV.

TSV: Jessica Schmidt, Michelle Götschel, Celine Götschel, Sophia Meister, Reama Kujiper, Bianca Grosshart-Balog.

Platzierungen:
1. TSV Pfungstadt
2. TSV Karlsdorf
3. TV Bretten
4. TV Wünschmichelbach
5. TV Dörnberg.

Männer (U 14)
Die Jungs des TSV haben indes wegen eines einzigen Satzes die DM verpasst. Nach einem durchwachsenen ersten Wettbewerbstag mit Niederlagen gegen den TV Waibstadt (6:11, 7:11) und VfL Kirchen (5:11, 12:10, 6:11) gelang ihnen zwar dank einer kämpferischen Leistung mit einem Sieg (4:11, 11:6, 11:8) über den Favoriten aus Oppau der Einzug ins Halbfinale. Gegen den späteren Südwestmeister vom TV Waibstadt reichte es dann aber nur zu einem Satzgewinn (8:11, 11:8, 4:11). Auch im Spiel um Platz drei musste sich der Pfungstädter Nachwuchs um U13-Nationalspieler Paul Schmidt dem TV Öschelbronn mit 8:11, 6:11 geschlagen geben.
„Der Mannschaft fehlt im Moment noch ein präzises Zuspiel“, resümierte Mario Schmidt, der zusammen mit Patrick Thomas und Ralf Haller die U14 coachte.

Schmidt merkte zudem an: „Für die Hallenrunde suchen wir noch talentierte Jungs und Mädchen ab elf Jahren.“ Infos und Kontakt über www.faustball-pfungstadt.de.

TSV: Emil Drott, Moritz Leidig, Julius Leidig, Malte Brohm, Luca Walther, Sven Haller, Paul Schmidt.

Platzierungen:
1. TV Waibstadt
2. FB Kippenheim
3. TV Öschelbronn
4. TSV Pfungstadt
5. TB Oppau
6. VfL Kirchen
7. TV Dörnberg.

abi




Volkmarser Faustballer mit starker Leistung

14.06.2017
Nachdem die Nordhessen bereits an ihrem letzten Spieltag beide Partien gewinnen konnten, wollte sie auch vor heimischem Publikum zeigen was sie können. Zu Gast war der TV Langen und die TSG Darmstadt.

Im ersten Spiel trafen die Kugelsburgstädter auf den TV Langen, dessen junge Mannschaft immer für Überraschungen gut ist. Allerdings starteten die Kugelsburgstädter hoch konzentriert. In allen Mannschaftsteilen stimmte der Einsatz. Mit 11:3 ließen die Volkmarser Ihrem Gegner keine Chance.
Im zweiten Satz ging die Konzentration etwas verloren und die Nordhessen konnten nicht mehr so dominant auftreten wie noch im Satz zuvor. Mit 14:12 ging aber auch der zweite Satz an die Heimmannschaft aus Volkmarsen.
Im dritten Satz knüpften die Faustballer des TVV wieder an die Leistung des ersten an und fuhren mit 11:5 einen niemals gefährdeten 3:0 Satzsieg ein.

Im zweiten Spiel trafen die Volkmarser auf die TSG Darmstadt. Am ersten Spieltag mussten sich die Nordhessen noch mit 3:1 gegen die TSG geschlagen geben. Die Spieler des TVV waren also gewarnt, auch wenn die TSG nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Konzentriert gingen die Kugelsburgstädter in die Begegnung. Druckvolle Angaben, sehenswerte Abwehraktionen und ein tolles Zuspiel mit starken Überschlägen ließen der TSG auch nicht den Hauch einer Chance. Mit 1:11 ging der erste Satz an die Nordhessen.
Auch der folgende Satz ging mit 6:11 noch deutlich an die Heimmannschaft. Im dritten Satz stellten die Volkmarser ihre Mannschaft um. Die Spannung ging in allen Mannschaftsteilen verloren. Drei Angabenfehler in Folge, wackelige Annahmen und Zuspiele brachte die Darmstädter wieder zurück ins Spiel. So war es auch nicht verwunderlich, dass der dritte Satz mit 11:7 verloren ging.
Im vierten Durchgang rissen sich die Spieler um Trainer Johann Herbst wieder zusammen und fanden zurück in die Partie. Mit wieder mehr Druck in Angabe und Überschlag ließen die Kugelsburgstädter der TSG kaum Luft zum Atmen. Mit 4:11 Punkten und damit 1:3 Sätzen zeigten die Nordhessen eindrucksvoll ihr Leistungsvermögen.

Für Volkmarsen spielten: Fabian und Markus Schmand, Mathias Krebs, Nils Stuckenberg, Carsten Speichert, Tobias und Stephan Herbst

Nils Stuckenberg




Darmstädter TSG bleibt knapp im Plan

13.06.2017
Beim nördlichsten Vertreter der hessischen Landesliga TV Volkmarsen wollten die Darmstädter weiter im Gerangel um die beiden Spitzenplätze der Verbandsliga mitmischen und mindestens 2 Pluspunkte auf ihrem Konto verbuchen.

Mit dem Minimum von 5 Spielern ersatzgeschwächt angereist, musste sich die TSG gegen die Nachbarn aus Langen und gegen Gastgeber Volkmarsen beweisen. Verzichten mussten die Darmstädter auf Ihren Abwehrspezialisten Martin Schneider, sowie auf den „Souverän“ Joachim Wolf, der an diesem Wochenende sein „Zweithobby“ Motorradsport priorisierte.

Das erste Spiel gegen Langen entwickelte sich zu einem Kuriosum: Als Pflichtsieg geplant musste die TSG in jedem Satz zum Teil gewaltigen Rückständen hinterherrennen. So hatte Langen im Satz 1 beim Stand vom 6:10 den ersten Satzball, bevor die Darmstädter aufwachten und mit 6 Punkten in Folge den Satzverlust zu einem 10:12-Sieg umwandeln konnten.
Auch die Folgesätze 2 und 3 zeigten ein ähnliches Bild: Aus Rückständen wurden letztlich doch ein Sieg erkämpft und das Match mit wackeligen 10:12 / 9:11 / 9:11 gewonnen.
Maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben hierbei insbesondere die Angriffsspieler: Jochen Zeier schaffte es wieder öfter seine gefürchteten Drehbälle über die Seitenlinie zu platzieren während Patrick Steinmetz immer wieder mit brachialen Angaben die Abwehrreihen der Langener durchbrechen konnte. Die Hintermannschaft allerdings blieb hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere Jens Huthmann schaffte es auch an diesem Spieltag nicht aus seinem Formtief zu entwachsen.

Im Rückspiel gegen TV Volkmarsen bot sich ein ähnliches Bild: Getragen von Angriff konnten die Darmstädter dem Tabellenzweiten immerhin einen Satz abtrotzen. Aber gegen die nahezu am Leistungslimit spielenden Nordhessen wäre an diesem Tag auch in Vollbesetzung des Darmstädter Teams ein Sieg schwer gewesen.

Mit 8:6 Punkten bleiben die TSGler weiterhin auf Platz 3 hinter TV Volkmarsen, die mit ebenfalls 6 Minuspunkten, aber einen Spieltag Vorsprung auf Platz 2 hinter Tabellenführer TV Dieburg bleiben.

Jens Huthmann




Pfungstadt: Überraschend und wenig überraschend!

13.06.2017
Wenig überraschend ist beim Deutschen Rekordmeister TSV Pfungstadt sicherlich die gewohnte Dominanz, mit der die M1 die Konkurrenz deklassiert! ...wenngleich auch hier zumindest eine kleine Überraschung zu vermelden ist. Ein wenig überraschender vielleicht eher das Abschneiden der restlichen Teams des TSV.

Männer
Andersherum wäre es nicht überraschend gewesen. Dass die Faustballer des TSV Pfungstadt am Wochenende in der Bundesliga aber ausgerechnet beim Aufsteiger aus Waldrennach einen Satz abgegeben haben, ehe ihnen einen Tag später im Spitzenspiel gegen den TV Wünschmichelbach ein souveränes 5:0 gelang, kam etwas unerwartet.
Abwehrspezialist Oliver Späth erklärte es sich so: „Patrick Thomas war durch einen Magen-Darm-Infekt angeschlagen. Waldrennach hat uns im ersten Satz überrascht und super aufgeschlagen. Drei, vier Mal lang auf die Linie. Wir waren noch nicht wach. Zwei, drei blöde Fehler, und der Satz war weg.“ Danach fand der Favorit aus Pfungstadt immer besser ins Spiel. „Wir haben das dann solide runtergespielt“, konnte sich Späth am Ende über einen nie gefährdeten 5:1 (8:11, 11:5, 11:5, 11:3, 11:8, 11:5)-Sieg mit seiner Mannschaft freuen, die die Hinrunde dadurch mit nur zwei Satzverlusten abschloss.
Am Sonntag war der Rekordmeister bereits von Beginn an voll auf der Höhe, ließ Wünschmichelbach kaum eine Chance. Späth: „Patrick ging es deutlich besser. Wir haben konzentriert und souverän gespielt, gut Druck gemacht und solide verteidigt.“ So entschied das TSV-Team um Trainer Dieter Thomas bei hochsommerlichen Temperaturen vor rund 100 Zuschauern die Partie mit 5:0 (11:8, 11:4, 11:4, 11:6, 11:7) klar für sich und führt weiter ungeschlagen vor Schweinfurt-Oberndorf und Wünschmichelbach die Tabelle an.
TSV: Patrick Thomas, Sebastian Thomas, Ajith Fernando, Oliver Späth, Andrew Fernando, Alex Schmidt.

Frauen
Nicht nur die Männer, auch die Frauen des TSV sind nun Tabellenführer. In der Zweiten Bundesliga West haben sie sich mit zwei Heimsiegen vor den spielfreien TV Käfertal an die Spitze gesetzt und dürfen weiter vom Erstliga-Aufstieg träumen.
Trotz „kleiner Anlaufschwierigkeiten und Unkonzentriertheiten“, wie Schlagfrau Alix Vetter meinte, gab sie mit ihrer Mannschaft beim 3:0 (11:7, 11:9, 11:9) gegen den Tabellensechsten TV Langen keinen Satz ab. Weitere Eigenfehler führten im zweiten Spiel gegen den Vorletzten TV Dörnberg zum Verlust des dritten Durchgangs. Doch fanden die Gastgeberinnen schnell wieder zu gewohnter Sicherheit zurück und behielten mit 3:1 (11:9, 11:9, 8:11, 11:8) die Oberhand.
Abwehrspielerin Kerstin Hollenbach: „Trotz starker Hitze und vielen anstrengenden Spielzügen haben wir uns immer wieder zurückgekämpft und verdient gewonnen.“ Die TSV-Frauen wurden wieder von Petra Fellner unterstützt.
TSV: Kerstin Hollenbach, Lina Schmidt, Lea Hammer, Kim Trautmann, Alix Vetter.

Jugend
Jubel beim Nachwuchs: Alle Pfungstädter Jugendmannschaften sind Hessenmeister geworden. „Damit sind die U14 männlich und weiblich für die Westdeutschen Meisterschaften am 24. und 25. Juni qualifiziert, die wir selbst ausrichten“, teilte Mario Schmidt vom TSV mit. Die weibliche U18 fährt dagegen zu den westdeutschen Titelkämpfen am 1. Juli nach Waibstadt. Die weibliche U16 ist direkt für die DM qualifiziert.

abi


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